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Cli-Fi
Klimafiktion, manchmal auch Cli-Fi genannt, erzählt vom Klimawandel und seinen Folgen. Anders als in Sachbüchern und Nachrichtenartikeln kann Fiktion zeigen, wie sich ein verändertes Klima im Alltag anfühlt, in Beziehungen, in ganzen Lebensentwürfen.
Kim Stanley Robinson hat mit The Ministry for the Future den wichtigsten Cli-Fi-Roman der letzten Jahre geschrieben: eine institutionelle Antwort auf die Klimakrise, erzählt aus dutzenden Perspektiven. Paolo Bacigalupi hat mit The Water Knife den Kampf um Wasserrechte im amerikanischen Südwesten zum Thriller gemacht. Octavia Butlers Parable of the Sower zeigte schon 1993 ein Kalifornien, das unter Dürre und sozialer Auflösung zerbricht.
Das Genre ist jünger als die meisten SciFi-Subgenres und wächst schnell. Verlage und Leser suchen nach Geschichten, die den Klimawandel greifbar machen. Cli-Fi bewegt sich dabei zwischen düsteren Warnungen und hoffnungsvollen Entwürfen, zwischen Dystopie und Solarpunk.
Bestand
Alle Cli-Fi-Titel
Einstieg in Klimafiktion
The Ministry for the Future von Kim Stanley Robinson für den großen Überblick. The Water Knife von Paolo Bacigalupi als zugänglicher Thriller. Parable of the Sower von Octavia Butler als prophetischer Klassiker.
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Häufige Fragen
Was ist Klimafiktion?
Klimafiktion (Cli-Fi) erzählt vom Klimawandel und seinen Folgen für Mensch und Gesellschaft. Das Genre macht die abstrakten Zahlen aus Klimaberichten zu persönlichen Geschichten.
Ist Klimafiktion immer düster?
Nicht unbedingt. Solarpunk-Romane zeigen optimistische Antworten auf die Klimakrise. Auch The Ministry for the Future balanciert zwischen Katastrophe und institutioneller Hoffnung.
Welcher Cli-Fi-Roman zum Einstieg?
The Water Knife von Paolo Bacigalupi. Ein Thriller über Wasserknappheit im amerikanischen Südwesten, spannend und erschreckend plausibel.